All posts by Natokani

Halt der Polizeigewalt!

Die momentane Politik zerstört unsere Lebensgrundlage, aber wer friedlich dagegen demonstriert, wird auf der Straße verprügelt. [1] Von Polizistinnen und Polizisten, Gesetzeshüterinnen und Gesetzeshütern.

Die friedliche Antwort darauf?
Wir gehen demonstrieren!
Morgen um 18:00 Uhr gehen wir auf die Straße gegen Polizeigewalt und hoffen auf eure Unterstützung!

Nähere Infos findest du hier.

[1] https://derstandard.at/2000104208235/Video-zeigt-mutmassliche-Polizeigewalt-Beamte-ausgeforscht

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen

Hearings, Hearings, Hearing!

Letzte und diese Woche finden Hearings bein uns an der Fakultät und am ESI (Erwin Schwrödinger Institut, ja, dafür muss ma an nen anderen Ort gehen) statt.
Und dafür brauchen wir Hilfe. Und zwar von Studis, also euch! Wir müssen diese Leute beurteilen und sollten sie etwas testen, denn die bekommen vielleicht bei uns einen Job…

Also be there und unterstütze uns. Je mehr wir sind, desto lauter ist unsre Stimme!

Zu dem Hearing im ESI gehen wir gemeinsam um 13:15 aus der Aula los. (:

Es es ist Dienstag!

Und Dienstag ist der perfekte Tag sich mit Demokratie auseinanderzusetzen. Fängt ja auch beides mit “D” an. Deswegen haben wir hier ein super Video zum Thema Demokratie. Und weil uns, im Gegensatz zu den Briten, das Thema Brexit noch nicht ganz zum Hals raus hängt geht’s auch gleich darum. Enjoy!

Permafrostboden!

!Wir haben ein Problem. Permafrostboden! Also eigentlich bald-nicht-mehr-Permafrostboden. Permafrostboden ist ganzjährig gefrorener Boden. Permafrostboden bedeckt weltweit ungefähr ein Sechstel  der Landfläche. Aber steigende Temperaturen lassen die gefrorene Biomasse im Permafrosboden antauen und Bodenbakterien aktiv werden. Das führt zur Freisetzung von CO2 und Methan, welches im Permafrostboden gespeichert ist,  potenten Treibhausgasen, die wiederum zur globalen Erwärmung beitragen und den Klimawandel um ein Vielfaches beschleunigen könnten – ein Faktor, der im Pariser Klimaabkommen möglicherweise zu wenig berücksichtigt wurde! Die haben einfach nicht genug über Permafrostboden geredet.
(Näheres: https://www.derstandard.de/story/2000087522413/permafrostboeden-verkleinern-zeitfenster-fuer-klimamassnahmen)

Zudem könnte der tauende Permafrostboden Teile der Quecksilberreservoirs in der Arktis in den Stoffkreislauf bringen, ähnlich, wie es 2016 mit Sporen eines Milzbranderregers in Sibirien geschehen ist. Das hatte einen Anthrax-Ausbruch zur Folge die die Lebewesen die am Permafrostboden lebten ausbaden mussten..

Der sinkende Permafrostboden beschädigt zusätzlich auch Gebäude und Infrastruktur, was weitere akute Probleme bringt. (Wie unten im Bild unschwer ersichtlich)

(Quelle: https://www.derstandard.de/story/2000096372403/permafrostboeden-tauen-weltweit-auf AP/Diana Haecker)

Krankheitserreger, giftiges Schwermetall, Infrastrukturschäden und KLIMAWANDEL, das ist so schlimm, dass es in ALLCAPS geschrieben werden muss, werden also durch den Permafrostboden *hier passendes Verb einfügen*.

Permafrostböden tauen schneller als erwartet und könnten fatale Konsequenzen mit sich bringen!

(Näheres: https://www.derstandard.de/story/2000096372403/permafrostboeden-tauen-weltweit-auf)

Der 12 Stunden Arbeitstag!

Ein alter Hut? Glaubt man fast – immerhin gibt es ihn jetzt schon seit einigen Monaten. Redet man noch darüber? Kaum. Schon längst sind viel schlimmere Dinge passiert über die man sich empören kann. Aber darum geht es hier nicht. Hier geht es um Arbeit. 12 Stunden Arbeit. An einem Tag.

Ich mache meine Masterarbeit und bin im Rahmen dieser angestellt. Ich liebe meinen Job. Er ist abwechslungsreich, herausfordern, ich habe großartige Kolleg*innen und den besten Chef, den ich mir wünschen kann. Ich kann mir meine Arbeit frei einteilen und niemand kontrolliert mich. Das hat Vor- und Nachteile.

Die Vorteile sind, dass ich daneben noch andere Dinge tun kann wenn ich Lust habe. Alle teilen sich ihre Arbeit frei ein und niemand überwacht andere. Die Nachteile sind, dass ich selbst beurteilen muss, ob ich mit meinen Leistungen zufrieden bin. Niemand sagt mir: So, geh nach Hause. Und es kommt gut bei den Koleg*innen, wenn man sich um 8 Uhr Abends im Büro oder im Labor über den Weg läuft. Man möchte zu denen gehören, über die gesagt wird, dass sie immer da sind. Peer-Pressure zur Selbstausbeutung. Aber darum geht es eigentlich auch nicht. Es geht darum, dass ich heute, durch eine Aneinanderreihung von Lehrveranstaltungen, zu ambitionierten Zielen und eine unerwartete Erkrankung 12 Stunden arbeiten musste. Ich liebe meine Arbeit – aber 12 Stunden? Von 9:00 bis 21:30 Uhr. Das ist furchtbar.

Ich hab mir irgendwann heute vorgestellt, wie das sein muss, wenn man keinen so abwechslungsreichen Job hat. Wenn man sich nicht “selbst dafür entschieden” hat, 12 Stunden zu arbeiten. Sondern wenn einem wer sagt: Hey, du bleibst heute noch vier Stunden länger als normalerweise, weil …

Das weil ist egal. 12 Stunden sind zu viel. Kein Mensch kann mir erzählen, dass irgendwer 12 Stunden am Tag produktiv und ohne negative Konsequenzen arbeiten kann. Kein Mensch kann mir erzählen, dass es gut für die Wirtschaft ist, wenn Menschen unkonzentriert und überarbeitet sind. Also erzählen könnt ihr mir das schon – ich glaub es halt nicht. Heute war nicht das erste Mal, dass ich 12 Stunden gearbeitet habe. Und sicher auch nicht das letzte Mal. Es sollte aber das letzte Mal gewesen sein…

Hier zur Quelle des Bildes.


Anmeldephase II der ICPS

Die ICPS, International conferecne of Physics Students, findet heuer von 10.-17.8. in Köln statt. Die Konferenz lebt von Vorträgen und Postern von Studierenden aus allen Fachbereichen der Physik. Es gibt alles von Quantenfeldtheorie zu Physik für Kriminologen. Zusätzlich gibt es heuer, so wie jedes Jahr, Vorträge von sehr berühmten Forscher*innen aus verschiedensten Fachbereichen.

Die österreichsiche Delegation ist noch nicht ganz vollständig. Bisher sind 3 Leute aus Wien und einige mehr aus Graz angemeldet. Wäre schön, wenn wir noch ein bisschen mehr werden.

Es ist immer ein super lustiges Event, passt für jeden Studienfortschritt vom 1. bis zum 18. Semester und ist eine super Möglichkeit Erfahrung auf internationalen Konferenzen zu sammeln.

Infos zur Registrierung findest du hier.

Retten Veganer die Umwelt?

Retten Veganer wirklich die Umwelt oder ist das nur ein Gerücht? In diesem Video wird ausführlich auf dieses Thema eingegangen

Auf facebook wurden wir noch auf ein Ergänzungsvideo zu dem Thema aufmerksam gemacht. Ebenfalls sehr interessant!

PS.: Wir machen heute Abend einen Bastelabend an der Uni, wo wir Plakate und anderes für die Demo machen. Kommt dazu und macht euch auch welche. Außerdem freuen wir uns über alle Leute, die uns morgen auf die Demo begleiten!

Klimastreik am Freitag

Seit einigen Wochen streiken weltweit Schüler*innen und Studierende jeden Freitag unter dem Slogan Fridays for Future gegen den Klimawandel. Wir fordern eine mutige Klimapolitik, da ohne eine Solche eine Katastrophe nicht mehr verhinderbar ist. Diesen Freitag findet daher in Wien eine Großdemonstration zeitgleich mit 950 Demonstrationen in 80 Ländern statt.

Es ist an der Zeit, dass etwas passiert, denn wenn nichts passiert, dann wird’s verdammt ungemütlich. Für uns alle. Und das viel schneller als wir glauben. Diese Woche wollen wir einige Posts zum Thema Klimawandel verfassen. Wenn du auch coolen Input hast, den wir verbreiten sollen, lass es uns wissen.

Am Freitag wollen wir gemeinsam an der Demo teilnehmen. Es wird Getränke, Essen, Musik und coole, von uns gestaltete Plakate geben. Um 10 Uhr werden wir von der Physik aus in Richtung Schottentor losgehen.

Wenn ihr immer topaktuelle Infos haben wollt, tretet unserem Telegram Kanal hier bei.

Basteln für das Klima!

Wir gehen gemeinsam zum internationalen Klimastreik!
Wie ihr vielleicht schon wisst, ist am Freitag, den 15.3., internationaler Klimastreik und was wäre ein Klimastreik ohne Plakate?
Weil demonstrieren mit selbst gestalteten Plakaten und Schildern viel mehr Spaß macht, basteln wir nächste Woche gemeinsam.
Die drei Termine sind:

  • Mo. 12:30 – 14:30 – neues Kammerl* (Büro, Vektorraum, Dschungel, Antikammerl, Zimmerl, Kammerlsten, … – wir arbeiten noch am Konsens)
  • Mi. 12:00 – 14:00 – neues Kammerl (siehe oben)
  • Do. 19:00 – open end – Studicenter

* liegt zwischen Bolzmann- und Gödelsaal

Wir brauchen:
Farben, Karton, Holzstäbe/Besenstiele, alte Leintücher, Klebstoff, Scheren, Stifte, …
Also bringt mit, was nicht niet- und nagelfest ist und lasst uns gemeinsam coole Plakate machen!
Am besten beschriftet ihr das Zeug, das ihr wieder mitnehmen wollt.
Wir freuen uns auf euch!