Physik Konferenz für Studis im August

Hast du Lust auf ein suprecoole Woche voll mit Parties, wissenschaftlichen Vorträgen und Exkursionen?
Willst du Physikstudis aus aller Welt kennenlernen und erfahren womit sie sich beschäftigen?
Magst du üben wie es ist einen Vortrag auf einer Konferenz zu halten oder ein Poster gestalten und mit Studierenden über deine Ideen/diene Forschung reden?
Magst du NRW unbedingt sehen? (Naja mal ehrlich, wer will das wirklich? – ich gebe zu, dass das kein Selling point ist)
Magst du Teil der coolsten Delegation beim National Evening sein? (Das ist vielleicht auch etwas übertrieben)

Dann komm mit zur Internation Conference of Physics Students!
Melde dich bis 28.2. an und halte einen Vortrag, gestalte ein Poster oder komm einfach so mit, es wird ziemlich cool werden!

https://icps.cologne/registration/

Bei Fragen dazu kannst du uns gerne ne Mail schreiben und wir leiten sie weiter an Leute die letztes Jahr schon dort waren!

Du wolltest schon immer mal wissen was PhDs den ganzen Tag so machen?

Dann lass es dir erzählen! Auf der FÖP.

Was ist eine FÖP? Die Fakultätsöffentliche Präsentation. Dies ist eine Präsentation, die es in vielen Studienrichtungen gibt. Auf der Physik wird sie einmal im Semester gehalten. Dort präsentieren PhDs aus allen Forschungsgruppen die Arbeit ihres ersten Jahres.

Wann ist die FÖP? Am Mittwoch den 20.2. den ganzen Tag.

Und wer präsentiert jetzt wann was? Das findest du im Programm! 😀

Schau vorbei und informier dich!

Förderung Volksschulkind

Die Eltern eines Siebenjährigen, der sich für Kernenergie interessiert und später mal Atomwissenschaftler werden möchte, suchen eben für diesen Jungen eine Art Tutoring, bei dem man sich mit ihm altersgerecht mit dem Thema auseinandersetzt. Natürlich für eine Aufwandsentschädigung 😉

Falls dich das interessiert, melde dich einfach kurz bei uns!

Symposium Übungs- & Prüfungsmodalitäten Ergebnisse

Am Dienstag, den 27.11.2018, haben wir mit Unterstützung des Dekanats ein Symposium zu Übungen und Prüfungen organisiert, an dem sich sowohl Lehrende als auch Studierende beteiligt haben. Es war ein gelungener und produktiver Abend 😀 Danke nochmal an alle, die mitgemacht haben! Die Ergebnisse der drei Diskussionsgruppen stehen hier übersichtlich aufgeschrieben:

Überblicksmäßig wurde besprochen:

1)       Vorlesungsgestaltung

Hier wurden die Unterlagen angesprochen und in Zusammenhang damit auch die Vor- und Nachteile der Tafel und der Folien diskutiert. Im weiteren Verlauf drehte sich das Thema um die Aktivierung der Studierenden und wie man sie besser in die Vorlesungen einbinden könnte. Darunter zum Beispiel kurze Pausen (in denen auch die Lehrenden befragt werden können) zwischendurch, Feedbackfragen oder immer wieder einen kurzen Überblick geben, was die Lehrperson an der Tafel gerade macht.

2)       Übungsmodalitäten

Diese Rubrik wurde in drei Teile aufgeteilt: VOR der Übung – es sollten rechtzeitig vor der Übung die Hausübungen runterzuladen sein und unterschiedliche Arten von Aufgaben geben; WÄHREND der Übung – es wäre schön, wenn die Aufgaben ohne Druck an der Tafel gerechnet werden könnten und auch für Fragen sollte immer genug Zeit sein; NACH der Übung – ideal wäre es, wenn die Aufgaben nach der Übung noch einmal durchgedacht würden und wenn sie nicht beendet werden konnten.

3)       Prüfungsmodalitäten

Es wurden die Probleme erläutert und weiter, dass Prüfungen (mündlich, wie schriftlich) trotz dem notwendig sind. Das heißt, Prüfungen bleiben, aber wie könnte man sie besser gestalten. Da wurden unter anderem Vorschläge gemacht wie Probeprüfungen, Abschaffung von Noten (das heißt entweder bestanden oder nicht bestanden) und – ganz wichtig – Feedbackbögen speziell für Prüfungen.

FridaysForFuture – Klimastreik

Nach dem Vorbild von Greta Thunberg hat sich jetzt auch in Wien eine Gruppe gefunden, die jeden Freitag von 10:00-13:00 am Heldenplatz für das Klima streikt.

“Wir hoffen, dass wir unter dem Thema möglichst viele Menschen versammeln können. Die Klimakrise ist etwas, das uns alle betrifft und noch stärker betreffen wird. Wir verstehen uns deshalb nicht nur als Streik, sondern als konstruktive Plattform, die Raum für Austausch und Zusammenarbeit schafft. Es geht uns nicht um politische Lager. Es geht langfristig um das Überleben, um Ernährungssicherheit, um eine lebenswerte Zukunft. Wir wollen in Dialog treten mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft, wollen Lösungen aufzeigen, Initiativen vorstellen und gemeinsam konstruktiv an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten.”

Komm doch mit uns am Freitag zum Heldenplatz und streike für bessere Bedinungen für das Klima. Nähere Infos findest du auf Facebook und Instagram 😉

ERINNERUNG!

Hier zwei kleine Erinnerungen:

* das Semesterticket ist nur noch bis heute gültig! Ab morgen gilt dann das Semesterticket für das Sommersemester 😉

* vergiss nicht deinen ÖH Beitrag bis 5.2. einzuzahlen um weiter inskripiert zu sein

Schönen Start in die Semesterferien wünscht dir dein Roter Vektor


Gehaltschere für Mütter größer

Wir leben in Österreich in einer Gesellschaft, in welcher die Gleichberechtigung zwischen Geschlechtern hoch angepriesen wird. Jedoch erfahren vor allem Frauen in beruflichen Kontexten immer wieder das dem nicht so ist.

Eine Studie aus Dänemarkt hat ergeben, dass sich die Elternschaft bei Frauen langfristig mit 20% defizit auswirkt.
Bis zur Schwangerschaft verdienen Frauen und Männer annähernd gleich viel.

Dieser Studie folgte eine Internationale Studie, welche bestätigte dass dies überall der Fall ist. Nur leider sind die Defizite nur größer geworden.
In Skandinavischen Ländern beläuft es sich auf 20%-30%, in englisch-Sprachigen Ländern auf 40%. In Österreich ganze 51% und Deutschland ganze 61%.

Die Schere klafft weiter auseinander, je konservativer die Gesellschaft ist.
Die Ergebnisse korellieren erschreckend Stark mit der Einstellung:”Mütter von Kindern im nicht Schulfähigen alter, sollen bei diesen Zuhause bleiben.”
Je besser das Betreuungsangebot auch schon für Kleinkinder ist, desto geringer fallen die Defizite aus.

Quelle:
https://www.henrikkleven.com/uploads/3/7/3/1/37310663/klevenetal_aea-pp_2019.pdf

Science in Society Laboratories – Wahlmodul für den MSc Physik

Du willst in gesellschaftliche Debatten zu wissenschaftlichen Themen besser verstehen? Du willst diese auch im Rahmen gesellschaftlicher Werte und Moralvorstellungen diskutieren?

Dann bist du im Science in Society Laboratories Seminar genau richtig! Dieser wird im SoSe 2019 wieder angeboten und kann mit 10 ECTS im Wahlmodul “Interessen” für den Master Physik angerechnet werden.

Falls du interessiert bist, gibt es hier weitere Infos.

Wir haben noch 12 Jahre

Liebe Mitmenschen,

Wir, der Rotevektor Physik haben in den Grundsätzen unter anderem auch: “Das gute Leben für alle!” stehen. Dieses gute Leben für alle umfasst ein gutes Studium, aber auch den Grundgedanken gemeinsam eine Welt zu schaffen in der alle Menschen gut miteinander leben können.
Darum rufen wir auch immer wieder zu Demonstrationen auf, wenn wir überzeugt sind, dass diese Demonstration für dieses gute Leben für alle ist.
Aber nicht nur gegen Politik setzen wir uns zu wehr, wir setzen uns auch dafür ein, einen Planet zu schaffen der nicht in wenigen Jahren so ausgebeutet ist, dass die einzige Möglichkeit auf ein Lebenswertes Leben die Flucht nach Pandora ist.

Max hat dazu einen sehr guten Text geschrieben, denn wir an dieser Stelle mit euch Teilen möchten.
Euer RV-Physik:



Liebe Mitmenschheit, liebe Generation Earth,

heute seid ihr nicht meine Oma, Freundin oder mein Arbeitskollege – heute will ich, Max Reisinger, euch als Mitmenschen ansprechen: Zu allererst, tiefsten Dank, dass es euch gibt und, dass ihr mich zu dem gemacht habe, was ich heute bin und dass ich das Glück habe da sein zu dürfen, wo ich heute bin.

Ich habe nur einen Wunsch zu Weihnachten, fürs neue Jahr, wahrscheinlich mein einziger Wunsch für immer.  Nehmt euch doch 5 Minuten Zeit, diesen Brief mit offenen Herzen zu lesen und mich zu hören.

Ich habe Angst und Sorgen um unsere Zukunft, ja leider schon in meinem jungen Alter. Ich frage mich ernsthaft, ob ich es noch verantworten kann Kinder zu bekommen und groß zu ziehen, da es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit im Laufe meines Lebens noch ziemlich ungemütlich für die gesamte Welt wird. Ich durfte im Laufe der Letzten 3 Jahre erfahren, wie es um den Planeten, und das Leben auf der Welt steht. Wir befinden uns aktuell im 6. Massenaussterbeereignis in der Erdgeschichte, das zum ersten Mal wir Menschen verursacht haben, und verlieren dabei 200 Arten pro Tag. Es war heuer global gemittelt das wärmste Jahr in der Erdgeschichte und es beginnen Prozesse, die selbstverstärkend und nicht mehr umkehrbar sind. Trotzdem haben wir heuer wieder um 2,7% mehr CO2 in die Atmosphäre freigesetzt als im Vorjahr. Menschen beginnen zu fliehen, da erste Inselstaaten versinken und durch Dürren große Landstriche unbewohnbar werden. In Bangladesch habe ich heuer solche Familien kennen gelernt. Die bevorstehende Weltkrise ist in allen Bereichen erkennbar, man muss nur hinschauen wollen. Ich will das, denn ich fühle (mit ihnen) und weiß, dass ich eine Verantwortung habe, durch das riesige Glück, dass ich als Gast zu Besuch auf dieser Erde sein darf, auch mein Bestes zu tun, keinerlei Leid oder Schaden zu verursachen, auf alles Leben das mich umgibt aufzupassen und jeden Tag versuche, etwas Gutes zurück zu geben. Denn ich will eines Tages Kinder haben, die auch diese Schönheit des Lebens entdecken dürfen sollen.

Um die Welt bzw. uns selbst zu retten bzw. noch Einfluss auf künftige Entwicklungen haben zu können, bleiben uns laut Experten noch ca. 12 Jahre. Das ist ein Bruchteil eines Wimpernschlages im Vergleich zu der Evolution des Menschen. Im Moment fahren wir mit Vollgas auf die Wand zu. Es ist nicht mehr 5 vor 12, es ist schon deutlich viel später. Wir könnten die erste Spezies sein, die sich selbst (in enormen Tempo) ausrottet und noch so viel mit uns in den Abgrund reißt.

Ich will da nicht dazu gehören. Ich will meinen Kindern nicht die Frage beantworten müssen: „Warum habt ihr damals nichts getan, obwohl ihr es doch eh wusstet?“ „Wir sind die erste Generation, die die Auswirkungen der Klimakrise spüren wird und gleichzeitig die letzte, die etwas dagegen tun kann,“ sagte Obama einst. Unsere Handlungen der letzten Jahrzehnte sind jetzt erst sichtbar und unsere Handlungen von heute, werden erst in 15-30 Jahren sichtbar sein, obwohl Wissenschaftler*innen schon eindringlichst warnen vor den Folgen der Zeichen, die jetzt schon erkennbar sind.

Doch ich kann meinen Kindern nicht alleine würdige Lebensumstände ermöglichen, dazu brauche ich euch alle. Daher mein Wunsch: Ihr habt jeden Tag aufs Neue die Möglichkeit Entscheidungen zu treffen, die unzählige Auswirkungen und Effekte auf der ganzen Welt, auf ganz viele Mitmenschen und auf zukünftige Generationen haben. Ich bitte euch voller Hoffnung: Geht in euch, und versucht voller Freude und Überzeugung, aus der besagten Verantwortung heraus zu handeln und euch bei jeder Entscheidung in jedem Lebensbereich zu fragen: „Ist das die gesündeste Alternative auch für meine Mitmenschen, oder könnte ich noch etwas besser machen oder auf etwas verzichten?“ Ist die Antwort ja, dann ändere etwas! Ich selbst versuche täglich die beste Version meiner selbst zu sein, die friedvoll, achtsam, wertschätzend, langfristig und ans große Ganze denkend, liebend durch den Tag geht. Es ist nicht immer leicht, doch das ist für mich mein Weg zur Glücklichkeit. „Brauche ich wirklich ein neues Handy, nur weil meins schon 2 Jahre alt ist? Muss ich das Auto nehmen, dessen Abgase der Radfahrer hinter mir noch voll inhaliert bevor sie in der Atmosphäre das Klima erwärmen? Muss ich mich auf eine Art und Weise ernähren, die so viel Leid verursacht, aber selber würde ich es nicht übers Herz bringen, mein Schweinchen zu schlachten oder der Orang-Utan – Familie ihren Regenwald vor ihren Augen abzuholzen für meine Sojaplantage? Muss ich soweit weg wie möglich in den Urlaub fliegen, damit ich meinem gestressten Job, den ich nicht gerne mache, entkomme und mir mit einem Selfie in der unberührten Natur, die ich durch meinen Flug im selben Moment zerstöre, Bestätigung in einer virtuellen Welt holen? Setze ich mich mit Leidenschaft und Energie in Politik, Vereinen oder meinem Umfeld ein dafür, dass sich Dinge verändern, und die Welt ein Stückchen besser wird?“… Das sind große Fragen, deren Antworten nicht immer leicht sind sich einzugestehen… und wir sind alle in unserem Radl gefangen.

Es darf natürlich nicht nur an jeder*m Einzelnen liegen, aber ohne das, ist kein Systemwandel möglich! Individuelle und systemische Entwicklungen müssen Hand in Hand gehen: Nur wenn viele Menschen überzeugt ihr Bestes tun, kann es eine globale Bewegung geben, die mit der aktuellen Situation nicht mehr kann und neue Formen des Lebens als Gast auf Erden aufzeigt. Zukunftsfähig und langfristig, ganzheitlich denkend.

Naiv oder unrealistisch? Nein für mich der einzige Ausweg. „Wir müssen beginnen zu glauben, was wir eh schon wissen und sofort danach handeln und unser Leben neu denken“, sagte eine der inspirierendsten Begleiterinnen auf meinem Weg.

Ich wünsche mir von euch, dass ihr mich hört, meine Sorgen versucht zu verstehen und akzeptiert, dass man mir mit keinem Geschenk eine wahre Freude machen kann, außer damit an einem Strang zu ziehen und sein Bestes zu geben für die Mitmenschen, für andere Lebewesen, für unseren einzigen Planeten. Beobachtet einen Tag, eine Woche, ein Jahr lang eure Entscheidungen, reflektiert sie und versucht diejenige zu treffen, die zu einer schöneren Welt für die Allgemeinheit führt. Es ist die tiefste Form der Freude und Zufriedenheit, nicht nur etwas für sich selbst und kurzfristig zu schaffen, sondern zu geben und langfristig Dinge zu bewegen.

Viele von euch tun bereits ihr Bestes, doch man kann immer noch mehr geben. Wissen ist heute überall vorhanden, Möglichkeiten gibt es mehr als je zuvor und eure Hilfe braucht die Zukunft heute mehr, denn je. Gerne sprecht mit euren Liebsten, Freunden und mir darüber, teilt diesen Brief und helft mir diese Sorgen Schritt für Schritt gemeinsam abzubauen. Die Erde und alles Leben auf ihr und die zukünftigen Generationen brauchen euch jetzt – wir, die Generation Earth, haben noch 12 Jahre.

DANKE!
Max,  01.01.19


Ich bin Max, leidenschaftlicher Umwelt- und Klimaschützer, Essensretter, Gemeinschaftsgärtner, Ermutiger, und auch euer Mitmensch. Im Moment könnte ich mir gut vorstellen, einmal in einem Hofkollektiv zu leben, mit lieben Menschen, viel in der Natur sein und von ihr lernen, von eigener Permakultur leben, Dinge selber machen, glücklich sein und auf dem Planeten so wenig negative Spuren wie möglich hinterlassen. Doch davor will ich andere Menschen erreichen und ihnen das Schöne an diesem Traum zeigen, ermöglichen, dass sie selbst auch mutig ihre Träume verfolgen und dabei an das große Ganze denken, denn es ist glaube ich höchste Zeit.

Kontakt:
max.reisinger@students.boku.ac.at
https://www.facebook.com/max.reisinger.7

The climate is changing! Why aren’t you?

Nach dem Vorbild von Greta Thunberg hat sich jetzt auch in Wien eine Gruppe gefunden, die jeden Freitag von 10:00-13:00 am Heldenplatz für das Klima streikt.

“Wir hoffen, dass wir unter dem Thema möglichst viele Menschen versammeln können. Die Klimakrise ist etwas, das uns alle betrifft und noch stärker betreffen wird. Wir verstehen uns deshalb nicht nur als Streik, sondern als konstruktive Plattform, die Raum für Austausch und Zusammenarbeit schafft. Es geht uns nicht um politische Lager. Es geht langfristig um das Überleben, um Ernährungssicherheit, um eine lebenswerte Zukunft. Wir wollen in Dialog treten mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft, wollen Lösungen aufzeigen, Initiativen vorstellen und gemeinsam konstruktiv an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten. ”

Komm doch mit uns am Freitag zum Heldenplatz und streike für bessere Bedinungen für das Klima. Nähere Infos findest du auf Facebook und Instagram 😉