Preis für gute Lehre: Beschlussplenum

Vielen Dank an die vielen, die an der Umfrage teilgenommen haben!

Wir haben die Umfrage ausgewertet und laden alle dazu ein, am Mittwoch, den 08.12.2020, am Entscheidungsplenum teilzunehmen. Wir treffen uns um 18:00 Uhr auf unserem Discord Server (im Sprachkanal Plenum) und entscheiden gemeinsam, wer von den ununterscheidbar besten, von euch Nominierten die Preise bekommen soll.

Für die Kategorie Vorlesung gibt es einen Preis, der an eine, der folgenden Personen gehen könnte:

  • Borivoje Dakic
  • Christoph Dellago
  • Stefan Fredenhagen

Für die Kategorie Prüfungsimmanente LV gibt es zwei Preise, die an folgende Personen gehen könnten:

  • Michael Czirkovits
  • Stefan Gerlich
  • Lisa Glasr
  • Andre Hoang
  • Michael Malvern Hull
  • Olaf Krüger
  • Jan Rosseel

Preis für gute Lehre 2021 Umfragephase nur nuch 3 Tage!

Hier die Erinnerung, dass die Umfrage für deine Lieblingslehrenden noch 3 Tage geht!

Bis Montag 20:00 Uhr hast du die Chance in dieser Umfrage folgende Lehrenden zu bewerten:

  • Aspelmeyer Markus
  • Bauer Paulus
  • Bruckner Florian
  • Brukner Caslav
  • Carqueville Nils
  • Cerbino Roberto
  • Chumak Andrii
  • Cruciel Piotr
  • Czirkovits Michael
  • Dakic Borivoje
  • Dellago Christoph
  • Fredenhagen Stefan
  • Gerlich Stefan
  • Glaser Lisa
  • Hoang Andre
  • Hull Michael Malvern
  • Juffmann Thomas
  • Klepp Jürgen
  • Kotakoski Jani
  • Kramberger-Kaplan Christian-Rüdige
  • Krüger Olaf
  • von Lilienfeld-Toal Otto Anatole
  • Putz Volkmar
  • Rosseel Jan
  • Spreitzer Christian
  • Verdi Carla

Am Mittwoch den 8.12. findet dann ein Plenum statt, wo wir die 3 Gewinner*innen auswählen, also sei dabei und entscheide mit!

Demo: Gegen Antisemitismus und Faschismus! Solidarisch gegen die Pandemie!

Wo: Stephansplatz, 1010 Wien, Österreich
Wann: 4.12.21 um 12:00 Uhr
Corona: Tragt Mundschutz, kommt am besten getestet und passt aufeinander auf!

AUFRUF

Seit Monaten begleitet uns das selbe Schauspiel: Tausende Antisemit:innen, Verschwörunsgläubige, Corona-Leugner:innen, christliche Fundamentalist:innen, esoterische Halb-Faschist:innen und ihre Mitläufer:innen nehmen mit ihren Demonstrationen die Wiener Innenstadt in Beschlag, um gesellschaftliche Ressentiments in Form von konformistischen „Corona-Rebell:innen“ auf die Straße zu tragen. Weitgehend unbehelligt von der Polizei werden Journalist:innen angegriffen, Menschen rassistisch bedroht und die Jüdische Gemeinde muss ihre Mitglieder aufgrund der Bedrohungslage auffordern, zu Hause zu bleiben. Auch beim vergangenen Aufmarsch gab es dokumentierte antisemitische und rassistische Übergriffe und die extreme Rechte setzte sich wiederholt an die Spitze der Mobilisierungen: Über Stunden hinweg führten neofaschistische Identitäre den Demozug, zu dem die FPÖ aufgerufen hatte, mit ihren Bannern an. Ihnen ist es ein willkommener Anlass, um Propaganda für ihre menschenverachtenden Zwecke zu machen. Eine Strategie, die leider aufzugehen scheint. Denn auf Widerspruch stoßen sie bei den mitmarschierenden Massen dabei nicht. Ganz im Gegenteil. Das häufig ins Feld geführte Argument, beim Großteil der Teilnehmenden handle es sich doch um „ganz normale Leute“ vergisst, dass es die kapitalistische Normalität ist, aus der heraus sich rechtsextremes Gedankengut entwickelt und verbreitet. Weder ist ein “normales Aussehen” ein Ausschlussgrund für rechtsextreme Einstellungen, noch sind diese nur bei ausgemachten Nazis zu finden.

Ideologien wie Nationalismus, Rassismus oder Antisemitismus sind weit in der Gesellschaft verbreitet und tief in ihr verankert. Sie können als teils paranoide Verarbeitungsformen der Widersprüche und Krisen des Kapitalismus verstanden werden. Sie begründen das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe durch den Ausschluss der Anderen, projizieren Ängste und liefern Feindbilder, wer für das in der Gesellschaft erfahrbare Leid schuld hat.

Was sich an diesen Demonstrationen zusammenbraut ist brandgefährlich, und das nicht nur im Zusammenhang mit den zahlreichen Waffenfunden bei Neonazis und einer FPÖ, die sich nun vermehrt „außerparlamentarischen Aktivitäten“ gegen „Volksverräter“ widmen will, wie Michael Schnedlitz, der Generalsekretär der FPÖ bei der letzten Demonstration wissen ließ. Denn bei diesen Demonstrationen werden rechtsextreme Ideologien und antisemitische Ressentiments massenhaft normalisiert. Was die Langzeitfolgen dieser Entwicklungen sind, lässt sich nur erahnen. Aus einer emanzipatorischen Perspektive können sie aber nur als akute Bedrohung verstanden werden.

Dabei gäbe es viel am staatlichen Corona-Management zu kritisieren, denn dieses geht im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen. Über 12 000 Tote hat diese Politik alleine in Österreich zu verantworten. Während alles getan wird, um die Profite des Wintertourismus zu garantieren, herrscht an Schulen und Kindergärten absolutes Chaos. Die Mehrbelastungen für FLINTAs, die sich daraus ergeben und die ohnehin den Großteil an unbezahlter Care-Arbeit stemmen müssen, spiegelt sich in den stark unterbezahlten und unterbesetzten Pflegeberufen wider. Fast wöchentlich lesen wir von Femiziden, die jedoch nur die brutalste Zuspitzung der alltäglichen patriarchalen Gewalt sind. Statt dem Thema Gewaltschutz dominieren Rassismus und Abschottungsphantasien die politische Debatte. Ganz zu Schweigen von den unerträglichen Verhältnissen in den Gefängnissen und Abschiebelagern. Psychische Erkrankungen haben während der Pandemie deutlich zugenommen, vor allem unter Kinder und Jugendlichen, die unter besonders starkem Druck stehen.

Während also Gewalt, Zwänge und Herrschaft den Alltag der meisten Menschen im Kapitalismus bestimmen, geht es bei Corona-Demos um völlig anderes. Hinter ihrem Ruf nach „Frieden“ verbirgt sich ihr Einverständnis mit den herrschenden Verhältnissen. Sie wollen nur zurück zu jenem tristen Alltagstrott aus Lohnarbeit, Freizeitbespaßung und Konsum, den sie schon immer als einzig mögliche aller Welten anerkannt haben. Ihre Forderung nach „Freiheit“ ist Ausdruck der Herrschaft der falschen Freiheit, die im Endeffekt Ohnmacht, Ausbeutung und Konkurrenz hervorbringt.

Am 4. Dezember wollen wir als Antifaschist:innen nicht der extremen Rechten und ihren Mitläufer:innen die Straßen von Wien überlassen. Deshalb rufen wir zu einer Demonstration auf, um kollektiv, entschlossen und dynamisch dem Aufmarsch des Grauens zu begegnen und uns den öffentlichen Raum mit unseren eigenen Inhalten anzueignen. Der rechten Erzählung setzen wir Solidarität und die Möglichkeit eines Endes der organisierten Traurigkeit des Kapitalismus entgegen! Gemeinsam gegen Nazis, Staat und Kapital.

Preis für gute Lehre 2021 Umfragephase

Ab jetzt startet offiziell die Umfragephase für den Preis für gute Lehre 😀 da es seit letztem Jahr zwei Preiskategorien gibt (Vorlesung und prüfungsimmanente Lehrveranstaltung), könnt ihr die Lehrenden in diesen beiden Kategorien bis zum 6.12. bewerten.

Die Bewertungskriterien sind:

Didaktische Fähigkeiten, Fachliche Fähigkeiten, Fairness & Transparenz, Umgang mit Studierenden und Onlinelehre

Nach Ende der Umfrage werden die ununterscheidbar besten aus der Umfrage in einem öffentlichen Plenum am 8.12. vorgestellt, in dem alle die Gewinner*innen der 3 Preise (1x Vorlesung, 2x pi-LV) bestimmt werden.

!!!Hier geht es zu der Umfrage!!!

Die von euch Nominierten dieses Jahr sind:

  • Aspelmeyer Markus
  • Bauer Paulus
  • Bruckner Florian
  • Brukner Caslav
  • Carqueville Nils
  • Cerbino Roberto
  • Chumak Andrii
  • Cruciel Piotr
  • Czirkovits Michael
  • Dakic Borivoje
  • Dellago Christoph
  • Fredenhagen Stefan
  • Gerlich Stefan
  • Glaser Lisa
  • Hoang Andre
  • Hull Michael Malvern
  • Juffmann Thomas
  • Klepp Jürgen
  • Kotakoski Jani
  • Kramberger-Kaplan Christian-Rüdige
  • Krüger Olaf
  • von Lilienfeld-Toal Otto Anatole
  • Putz Volkmar
  • Rosseel Jan
  • Spreitzer Christian
  • Verdi Carla

Der Rote Vektor auf der ZaPF

Die ZaPF – Zusammenkunft aller Physik-Fachschaften – lockt zweimal jährlich alle deutschsprachigen Physik-Studierendenvertretungen/-Fachschaften aus ihren Fakultäten hinaus und bringt sie zu einer mehrtägigen Tagung zusammen – dieses Jahr nach Göttingen (in Deutschland).

Die ZaPF beschäftigt sich hauptsächlich mit hochschulpolitischen und physikstudiengangspezifischen Themen und dient zum Austausch deutschsprachiger Physik-Fachschaften. Dabei ist für alle Teilnehmenden der Tagung der Tag dicht geplant mit verschiedenen Arbeitskreisen. Wir haben dieses Jahr unter anderem Arbeitskreise zum Lehramt, Prüfungen und Diskriminierung an Universitäten besucht und einiges davon mitnehmen können. Auch Allgemeinpolitisches (mit teilweisem Hochschulbezug) war Thema. So gibt es nun von der ZaPF eine Resolution zum Versammlungsgesetz in NRW und eine Empfehlung für Hochschulen Open-Source-Programme für universitäre Kurse zu benutzen.

Doch nicht nur Arbeit steht am Programm, sondern auch Freizeitaktivitäten. Da Göttingen eine Universitätsstadt ist, haben sich dort einige Forschungseinrichtungen angesammelt, unter anderem drei Max-Planck-Institute mit physikalischen Themenbereichen. In einem davon haben wir im Laufe der ZaPF eine Laborführung bekommen. Das “Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation” beschäftigt sich viel mit verschiedensten Strömungsarten und hat experimentelle, theoretische und computergestützte Arbeitsgruppen. Highlight der Führung: 3D-Simulationen von verschiedenen sich anziehenden und abstoßenden Teilchen und der Windkanal nach Göttinger Bauart.

Mit viel Input von deutschen Fachschaften und einigen neuen Eindrücken werden wir zurück in Wien mit Motivation zu unserer Arbeit zurückkehren und sind schon unglaublich gespannt auf die nächste ZaPF!

Latex-Workshop

Liebe Leute,

auch dieses Semester werden wir gemeinsam mit den Astro-Menschen wieder einen LaTeX-Workshop veranstalten.  Wir werden im Workshop alle Grundlagen durchgehen, die ihr braucht um ein Protokoll für z.B. Praktika schreiben zu können. Zusätzlich wollen wir den Kurs in hybrider Form anbieten! Den Link zu unserer Moodle-Page findest du hier.

Damit wir abschätzen können, wie viele Leute wir beim Mithelfen brauchen, um euch so gut wie möglich zu unterstützen, bitten wir um eine Anmeldung für die Präsenzveranstaltung per E-Mail an stv.physik@oeh.univie.ac.at! (@Astromenschen: bitte meldet euch auch über diese Mailadresse an, ist einfacher zu organisieren :] )

Hard Facts:

Wann? Fr. 19. November 2021 um 17:00 Uhr
Wo? Ernst-Mach-Hörsaal und online über unseren Moodle-Kurs.

Bitte nimm deinen Laptop mit. Wenn du keinen hast, gib uns vorher Bescheid.

Es gelten die COV-19 Regelungen der Universität Wien.

PS: Wir werden versuchen den Kurs aufzunehmen, damit es ein VOD für alle gibt!

Stipendium am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg

Das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg bietet ein neues Stipendium speziell für junge Naturwissenschaftler*innen und Ingenieur*innen an. Der/die Stipendiat*in erhält die Möglichkeit, Einblicke in die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik zu gewinnen und zu lernen, wie naturwissenschaftliche und technische Erkenntnisse in der Politik nutzbar gemacht werden können. Mögliche Themen sind die Nichtverbreitung und Abrüstung von Kernwaffen, die Verbreitung autonomer Waffensysteme, Drohnen oder Hyperschallwaffen sowie sicherheitsrelevante Auswirkungen der militärischen Nutzung künstlicher Intelligenz. Das Stipendium ist Teil des Forschungs- und Transferprojektes Rüstungskontrolle und Neue Technologien.

Bewerbungsschluss ist der 7. Dezember 2021, Fragen zum Stipendium gerne an kuett@ifsh.de.

Eine ausführliche Beschreibung findet sich unter: https://is.gd/public_interest_science

T1 für das Unterrichtsfach – Tutor*in gesucht!

Für das kommende Sommersemester wird gerade ein*e Tutor*in für die Theoretische Physik 1 für das Unterrichtsfach gesucht.

Die Lehrveranstaltung werden Frau Prof. Korner und Herr Prof. Likos leiten. Ihnen ist die Zusammenarbeit zu dritt wichtig, weshalb sie sich wöchentliche Treffen wünschen, in denen kurz besprochen wird, was zu tun ist.

Falls du also schon die T1 Vorlesungsprüfung geschafft hast und Interesse an einer Tutorienstelle hast, melde dich gerne bei uns unter stv.physik@oeh.univie.ac.at oder direkt bei Frau Prof. Korner (marianne.korner@univie.ac.at) oder Herrn Prof. Likos (christos.likos@univie.ac.at)!

Fundbox – 2020 bis November 2021

Wir sammeln in unserer Fundbox vergessenes und verlorenes.
Gelegentlich erscheinen von allen Exemplaren Bilder.
Wenn du was als deinen Besitz wieder erkennst, dann schreib uns an:

stv.physik@gmail.com

oder komm einfach direkt in unser Büro. Wenn niemand im Büro anzufinden ist, dann frag im Zentrum für Studierende nach Leuten vom Roten Vektor.

Preis für gute Lehre 2021 – Nominierungsphase

Es ist wieder soweit! Wir wollen den Preis für gute Lehre vergeben! Dazu brauchen wir deine Hilfe – schick uns bitte per Mail (stv.physik@oeh.univie.ac.at) eine Nominierung der Person, von der du denkst, dass sie den Preis verdient hat! (Bitte schreibt auch dazu ob ihr diese Person für eine Vorlesung oder eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung nominiert)

Dieses Jahr wird es 3 Preise, die mit 1.500 Euro (vom Dekanat finanziert) dotiert sind, geben. Ein Preis ist der Lehre in Vorlesungen gewidmet,  zwei Preise sollen an Lehrende in prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen gehen, wobei hier keine Reihung vorgesehen ist.

Was der Preis genau ist und wie er vergeben wird, findest du hier unten:

Da wir der Lehre an der Uni einen höheren Stellenwert geben wollen, verleihen wir jedes Jahr den Preis für gute Lehre. Gerade in den letzten Jahren ist gute Lehre umso wichtiger geworden und die Lehrenden waren einer großen Herausforderung gestellt.

Wir wollen mit diesem Preis aufzeigen, dass die Lehre in der wissenschaftlichen Welt sehr wichtig ist! Natürlich ist eines unserer Ziele, den zuständigen Menschen klarzumachen, wohin mehr Geld fließen muss (mehr Tutoriumsstunden, Ausstattung der Hörsäle & Hochschulen, mehr Stellen für Lehrende,…) – dass es kaum Dauerstellen gibt, einen unglaublich hohen Publikations- bzw. Leistungsdruck und viele unbezahlte außervertragliche Verpflichtungen ist absolut nicht vertretbar!
Wir hoffen, dass unser Preis für gute Lehre die Zeit bis zu einer echten Besserung der Bedingungen zumindest ein bisschen besser macht.

In der erste Phase, der Nominierungsphase, werden Lehrende von den Studierenden nominiert, die ihrer Meinung nach den Preis für gute Lehre bekommen sollten. In der anschließenden Umfragephase können alle Studierenden die nominierten Lehrenden anhand von vier Kriterien bewerten:

  • Didaktische Fähigkeiten
  • Fachliche Fähigkeiten
  • Fairness & Transparenz
  • Umgang mit Studierenden
  • Onlinelehre

In der letzten Phase wird die Umfrage ausgewertet. Falls nicht ein*e Gewinner*in klar aus dieser hervorgeht, werden die mit den besten Rückmeldungen aus der Umfrage aufgeschrieben und bei einem großen Plenum werden die endgültigen Personen festgelegt.