Category Archives: Roter Vektor

Der Rote Vektor – DIE Basisgruppe Physik/Mathematik an der Uni Wien

Europawahl: Diskussion mit den Spitzenkandidat*innen

Am 07.05 gibt es die Möglichkeit an der Uni Wien mit den Spitzenkandidat*innen der Europawahl über die Zukunft der EU zu diskutieren und zu erzählen, welches Europa ihr wollt. Es bietet aber auch die Möglichkeit kritische Fragen zu stellen. Von den Kandidierenden werden anwesend sein:

  • Werner Kogler (Grüne)
  • Evelyn Regner (SPÖ)
  • Othmar Karas (ÖVP)
  • Claudia Gamon (NEOS)
  • Johannes Voggenhuber (1Europa)
  • Harald Vilimsky (FPÖ)

Alle näheren Informationen und die Anmeldung dazu findet ihr hier: https://www.facebook.com/events/350437868923416/

Spritzerstand – Viel zu frühling

Liebe Leute,

wenn es euch genau so wie uns geht und die Osterferien wieder einmal viel zu früh(ling) vorbei waren, haben wir das perfekte Mittel dagegen,.

Daher veranstalten wir am 29.April, kurz bevor der Unistress wieder losgeht, einen Physik-Spritzerstand powered by Roter Vektor Physik.
Viel zu frühling, für ein erlebnisreiches Sommersemester, doch was erwartet euch: coole Leute, vorzügliche Getränke und gemütlicher Musik im Studierenden Center.

Wir freuen uns auf euer Kommen!
Roter Vektor Physik

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Tagung: I, Scientist – Gender, Karrierewege und Netzwerke

Die Tagung: I, Scientist – Gender, Karrierewege und Netzwerke findet vom 20.-21.09.2019 an der Technischen Universität Berlin statt.

I, Scientist ist eine Initiative von Nachwuchswissenschaftler*innen verschiedener MINT-Fächer aus dem deutschsprachigen Raum. Ziel der Tagung ist es, verschiedene Karrierewege in den Naturwissenschaften aufzuzeigen und die Teilnehmer*innen über Chancen und Hürden zu informieren. Unter anderem werden bestehende geschlechterbasierte Vorurteile sichtbar gemacht und ihre Auswirkungen auf den Wissenschaftsbetrieb diskutiert. Vor diesem Hintergrund stellen weibliche und queere Rollenvorbilder ihre Berufswege in Wissenschaft und Industrie vor. Zudem präsentieren sich Unternehmen auf einer Karrieremesse, und den Teilnehmer*innen wird Gelegenheit zum Netzwerken gegeben. Aktuelle Informationen zum Tagungsprogramm findst du auf https://www.iscientist.berlin/

Gleichstellung ist eine gesamtgesellschaftliche Angelegenheit, daher ist die Tagung offen für interessierte Personen jeden Geschlechts. Die Tagung wird von der Lise-Meitner-Gesellschaft e.V. (https://www.lise-meitner-gesellschaft.org) in Kooperation mit den Berliner Universitäten ausgerichtet und auf Englisch durchgeführt.

HAST DU WAS VERLOREN?

Wir haben bei uns im neuen Kammerl eine Fundbox, die jetzt etwas voll geworden ist!

Deswegen haben wir ein schönes Foto für dich gemacht, auf dem die verlorenen Gegenstände sind. Falls du etwas wieder erkennst, kannst du es gerne bei uns im Kammerl abholen.

In drei Wochen (8.5.19) werden wir den restlichen Inhalt an die Volkshilfe Spenden

Es es ist Dienstag!

Und Dienstag ist der perfekte Tag sich mit Demokratie auseinanderzusetzen. Fängt ja auch beides mit “D” an. Deswegen haben wir hier ein super Video zum Thema Demokratie. Und weil uns, im Gegensatz zu den Briten, das Thema Brexit noch nicht ganz zum Hals raus hängt geht’s auch gleich darum. Enjoy!

Permafrostboden!

!Wir haben ein Problem. Permafrostboden! Also eigentlich bald-nicht-mehr-Permafrostboden. Permafrostboden ist ganzjährig gefrorener Boden. Permafrostboden bedeckt weltweit ungefähr ein Sechstel  der Landfläche. Aber steigende Temperaturen lassen die gefrorene Biomasse im Permafrosboden antauen und Bodenbakterien aktiv werden. Das führt zur Freisetzung von CO2 und Methan, welches im Permafrostboden gespeichert ist,  potenten Treibhausgasen, die wiederum zur globalen Erwärmung beitragen und den Klimawandel um ein Vielfaches beschleunigen könnten – ein Faktor, der im Pariser Klimaabkommen möglicherweise zu wenig berücksichtigt wurde! Die haben einfach nicht genug über Permafrostboden geredet.
(Näheres: https://www.derstandard.de/story/2000087522413/permafrostboeden-verkleinern-zeitfenster-fuer-klimamassnahmen)

Zudem könnte der tauende Permafrostboden Teile der Quecksilberreservoirs in der Arktis in den Stoffkreislauf bringen, ähnlich, wie es 2016 mit Sporen eines Milzbranderregers in Sibirien geschehen ist. Das hatte einen Anthrax-Ausbruch zur Folge die die Lebewesen die am Permafrostboden lebten ausbaden mussten..

Der sinkende Permafrostboden beschädigt zusätzlich auch Gebäude und Infrastruktur, was weitere akute Probleme bringt. (Wie unten im Bild unschwer ersichtlich)

(Quelle: https://www.derstandard.de/story/2000096372403/permafrostboeden-tauen-weltweit-auf AP/Diana Haecker)

Krankheitserreger, giftiges Schwermetall, Infrastrukturschäden und KLIMAWANDEL, das ist so schlimm, dass es in ALLCAPS geschrieben werden muss, werden also durch den Permafrostboden *hier passendes Verb einfügen*.

Permafrostböden tauen schneller als erwartet und könnten fatale Konsequenzen mit sich bringen!

(Näheres: https://www.derstandard.de/story/2000096372403/permafrostboeden-tauen-weltweit-auf)

Rethinking Academia: The scientific publishing system and the strive for open accessibility

Young scientists of the University of Vienna are organizing an event aimed at discussing future perspectives of the scientific publishing system and present concrete alternatives to its current structure. The event will be held on April 29th 2019 from 16:00 in the Lise Meintner Hörsaal of the Faculty of Physics of the University of Vienna (Boltzmanngasse, 5) and international researchers, students as well as general interested public are invited.

Supporters: The event is sponsored by the Vienna Doctoral Program on Complex Quantum Systems (CoQuS) and the Institute for Quantum Optics and Quantum Information – Vienna (IQOQI-Vienna) of the Austian Academy of Sciences (ÖAW).

Free entrance without registration, event in English.
Further information: https://rethinkingacademia.com/
Facebook event: https://www.facebook.com/events/424855854945579/
Rethinking Academia: The scientific publishing system and the strive for open accessibility
Time: MondayApril 29th 2019 16:00
Place: Lise Meintner Hörsaal of the Faculty of Physics of the University of Vienna (main entrance: Boltzmanngasse, 5)

Neuerungen bei Samstagsöffnungszeiten

Wie ihr es vielleicht mitbekommen habt, gibt es jetzt im Hof eine Baustelle, weswegen dieser nicht mehr betreten werden kann. Deshalb kann man samstags auch nicht mehr über den Schranken in die Fakultät kommen.
Wir haben jetzt erreicht, dass stattdessen die Haupteingangstür bei der Strudlhofgasse 4 von 09:00-17:00 Uhr geöffnet ist. Falls ihr einen barrierefreien Zugang braucht, meldet euch dafür einfach beim Portier (Boltzmanngasse 1)
So könnt ihr jetzt samstags wieder im 5. Stock lernen 🙂

Der 12 Stunden Arbeitstag!

Ein alter Hut? Glaubt man fast – immerhin gibt es ihn jetzt schon seit einigen Monaten. Redet man noch darüber? Kaum. Schon längst sind viel schlimmere Dinge passiert über die man sich empören kann. Aber darum geht es hier nicht. Hier geht es um Arbeit. 12 Stunden Arbeit. An einem Tag.

Ich mache meine Masterarbeit und bin im Rahmen dieser angestellt. Ich liebe meinen Job. Er ist abwechslungsreich, herausfordern, ich habe großartige Kolleg*innen und den besten Chef, den ich mir wünschen kann. Ich kann mir meine Arbeit frei einteilen und niemand kontrolliert mich. Das hat Vor- und Nachteile.

Die Vorteile sind, dass ich daneben noch andere Dinge tun kann wenn ich Lust habe. Alle teilen sich ihre Arbeit frei ein und niemand überwacht andere. Die Nachteile sind, dass ich selbst beurteilen muss, ob ich mit meinen Leistungen zufrieden bin. Niemand sagt mir: So, geh nach Hause. Und es kommt gut bei den Koleg*innen, wenn man sich um 8 Uhr Abends im Büro oder im Labor über den Weg läuft. Man möchte zu denen gehören, über die gesagt wird, dass sie immer da sind. Peer-Pressure zur Selbstausbeutung. Aber darum geht es eigentlich auch nicht. Es geht darum, dass ich heute, durch eine Aneinanderreihung von Lehrveranstaltungen, zu ambitionierten Zielen und eine unerwartete Erkrankung 12 Stunden arbeiten musste. Ich liebe meine Arbeit – aber 12 Stunden? Von 9:00 bis 21:30 Uhr. Das ist furchtbar.

Ich hab mir irgendwann heute vorgestellt, wie das sein muss, wenn man keinen so abwechslungsreichen Job hat. Wenn man sich nicht “selbst dafür entschieden” hat, 12 Stunden zu arbeiten. Sondern wenn einem wer sagt: Hey, du bleibst heute noch vier Stunden länger als normalerweise, weil …

Das weil ist egal. 12 Stunden sind zu viel. Kein Mensch kann mir erzählen, dass irgendwer 12 Stunden am Tag produktiv und ohne negative Konsequenzen arbeiten kann. Kein Mensch kann mir erzählen, dass es gut für die Wirtschaft ist, wenn Menschen unkonzentriert und überarbeitet sind. Also erzählen könnt ihr mir das schon – ich glaub es halt nicht. Heute war nicht das erste Mal, dass ich 12 Stunden gearbeitet habe. Und sicher auch nicht das letzte Mal. Es sollte aber das letzte Mal gewesen sein…

Hier zur Quelle des Bildes.


Es ist wieder Donnerstag!

Zum 25. mal geht es am Do!nnerstag auf die Straße. Im Zuge des sich zum zehnten mal jährenden Uni brennt Jubiläums steht die Demo dieses mal unter dem Banner der Forderungen nach einer vertretbaren Hochschulpolitik, einem hürdefreien Universitätszugang und gegen Bildungselitärismus.

Natürlich werden wir wieder einmal dabei sein und hoffen auch auf große Anteilnahmen/Anwesenheit von eurer Seite.

Für weitere Infos klicke hier!