Ausgangsverbot für die jüdische Bevölkerung!

Wie wir Alle wissen, ist die Menschheitsgeschichte da, um aus ihr lernen zu können. Besonders die Geschichte des zweiten Weltkrieges sollte hier in Österreich gut studiert werden, um eventuelle Warnzeichen früh zu erkennen und somit eine Wiederholung dieser menschenunwürdigen Ereignisse zu verhindern. Ein solches mögliches Warnzeichen ist der schrittweise Freiheitsentzug gewisser Menschengruppen.

Im Jahre 1938 zum Beispiel wurde ein Ausgehsverbot für Juden (siehe Abb.1) von 20 Uhr bis 6 Uhr eingeführt. Das kommt vielleicht nicht an die Grausamkeit der weiteren Gesetze im Verlauf des zweiten Weltkrieges ran, doch es war ein Schritt in diese Richtung.
Ein Schritt in Richtung Desensibilisierung der Bevölkerung.
Ein Schritt in Richtung Freiheitsraub der Jüdischen Bevölkerung.
Und ein Schritt in Richtung Katastrophe.

Um zu verhindern, dass die Vergangenheit zur Gegenwart wird, ist es wichtig solche Gesetze zu erkennen und zu unterbinden!

Nur zu gut, dass in der heutigen Zeit ein solches Gesetz, ein Ausgangsverbot (heutzutage auch gerne Hausordnung genannt) nicht denkbar ist. So wie es nicht möglich ist, dass sich die Geschichte wiederholt.
Das ist einfach nicht möglich.

Oder doch?

Abb.1: Ausgehverbot für Juden

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