Pressekonferenz der ÖH – Bundesvertretung zur Hochschulpolitik

Am Montag hat die ÖH Bundesvertretung eine Pressekonferenz abgehalten, in der sie zu den Vorschlägen der Universitätenkonferenz und zu Studiengebühren Stellung genommen hat.

Im wesentlichen wird an den Aussagen der UniKo kritisiert, dass kein konkretes Problem vorliegt und  eine Reduzierung der Prüfungsantritte einerseits nur Geld für Prüfungskommissionen kostet und andererseits den Studienabbruch von Studierenden fördert, die kurz vor ihrem Abschluss stehen. Noch dazu sind solche Forderungen aufgrund prominenter Ereignisse, wie die Mechanik 2 Prüfung  an der TU,  nicht vertretbar.
Des Weiteren wurde die offizielle Mindeststudienzeit kritisiert, die meist sehr willkürlich gewählt und gerade in technischen Fächern sehr schwer einzuhalten ist.
Außerdem hat sich die ÖH noch einmal klar gegen die Einführung von Studiengebühren ausgesprochen. Das Durchschnittsalter der Studierenden liegt derzeit bei 26 Jahren, also über der Grenze für die Familienbeihilfe. Außerdem arbeiten 60% der Studierenden im Schnitt 20 Stunden pro Woche, um sich das Studium finanzieren zu können. Eine Einführung von Gebühren wäre für viele Betroffene eine finanzielle Katastrophe.

Deswegen fordert die ÖH:

  • Verpflichtende didaktische Ausbildung für Lehrende
  • Konsequenzen für Lehrende bei offensichtlich unfairen Prüfungen.
  • Einführung eines Teilzeitstudiums mit flexiblen Lehrveranstaltungen
  • Ausbau der Altersgrenzen für Beihilfen
  • Ausbau der Sozialdimensionen
  • Automatische Evaluierung der Studienbeihilfe

Hier könnt ihr nachlesen, was das letzte mal passiert ist als Flächendeckend Studiengebühren eingeführt worden sind.

Das ist der Grund, weshalb wir jetzt schon unseren Protest gegen alle Steine ankündigen sollten, die eine UniKo oder eine neue Regierung unserer Bildung in den Weg zu legen versucht.

Hier könnt ihr euch das gesamte Video der Pressekonferenz noch einmal ansehen.

P.S.: Die Konferenz beginnt bei 18:50

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