Hearings auf der Fakultät für Physik! (Isotope and Environmental Physics)

Am 11.03 um 08:30, 10:30, 13:30 und 15:30 gibt es bei uns von der Fakultät, online Lehrproben! Die Lehrproben finden im Rahmen eines Tenure Track Verfahrens statt, um die Fähigkeit von Bewerber*innen in diesem Bereich zu testen und so sicher zu gehen, dass die Lehre bei uns in Zukunft hohe Qualität hat.

Um den Lehrproben mehr Gewicht zu geben, aber auch um ein breiteres Meinungsbild über die jeweiligen Personen zu erhalten, möchten wir euch bitten zu möglichst vielen zu gehen! Dabei ist uns eure Meinung wichtig! Sendet uns daher bitte ein Feedback zu den Lehrenden nach der Lehrprobe an stv.physik@oeh.univie.ac.at.

Das Thema aller Lehrproben wird “Accelerators for Nuclear Physics ” sein und wir freuen uns schon auf die vielen spannenden Möglichkeiten wie dieses Thema aufbereitet werden kann.

Die öffentlichen Vorträge werden über Zoom unter dem folgenden Link zugänglich sein: univienna.zoom.us/j/67339599683 Kenncode: 341713

Die Termine sind:

Jenny Feige
08:30 puplic presentation
09:00 tutorial lecture
09:15 public discussion

Karin Hain
10:30 puplic presentation
11:00 tutorial lecture
11:15 public discussion

Johannes Lachner
13:30 puplic presentation
14:00 tutorial lecture
14:15 public discussion

Florian Mekhaldi
15:30 puplic presentation
16:00 tutorial lecture
16:15 public discussion

Zum Tagesthema

Begonnen als Kampftag für das Frauenstimmrecht, hat der 8.März mittlerweile seinen ursprünglich radikalen Charakter weitgehend verloren.
Postfeministen ruhen sich auf dem Gedanken aus, dass die feministischen Ideen bereits erreicht wurden. Die breite Konsumgesellschaft freut sich über einen Einkaufstag der mit Angeboten und Rabatten lockt.
Gerade in Zeiten von Corona ist aber wieder einmal deutlich geworden, wie sehr eine Umdenken von Nöten ist.
Gewalt gegen FLINTA*-Personen, Diskriminierung und patriarchale Strukturen sind im privaten, öffentlichen und politischen Raum omnipräsent. Feminismus steht für die radikale und notwendige Umstrukturierung dieser Strukturen. Um die Ideen weiter Voranzutreiben, benötigt es eine kollektive, geschlossene und länderübergreifende Auflehnung gegen systematische und sich manifestierte Benachteiligungen von FLINTA*-Personen.
Auch dieses Jahr ruft die AG Fem*Streik am 8.März zum Protest am ehemaligen Karlsplatz auf.

Leseempfehlung zu Gewaltbereitschaft auf Demonstrationen

Im folgenden Artikel äussert sich der Historiker Oliver Rathkolb zu Gewaltbereitschaft auf Demonstrationen und den Ergebnissen des Austrian Corona Panel Project, das Umfragen zum Thema Gewaltbereitschaft bei den wöchentlichen Demonstrationen durchgeführt hat.

Außerdem werden aufgrund von durchgeführten Versuchen Möglichkeiten besprochen das Vertrauen an demokratischen Prozessen zu stärken.

https://science.orf.at/stories/3211672

Hilfe für Ukraine / Help for Ukraine

Liebe Studierende,

in der Ukraine herrscht Krieg und die Menschen dort brauchen jede Hilfe, die sie bekommen können. Alle, die mithelfen wollen, finden im Laufe dieser Mail eine Reihe an Möglichkeiten zu helfen/sich zu organisieren.

Die Ukrainische Gemeinschaft sammelt Sachspenden: https://storinka.at/help/

An der Fakultät wird es deshalb in den kommenden Wochen die Möglichkeit geben Sachspenden abzugeben, die wir dann gesammelt zum Lager bringen werden. Diese könnt ihr im Studicenter oder im Kammerl abgeben. Auch beim Transportieren der Spenden zum Lager ist jede Hilfe willkommen. Bitte bringt nur Dinge die auf der oben verlinkten Liste stehen.

Wer Wohnraum anzubieten hat kann diesen für Geflüchtete zur Verfügung stellen. Falls ihr Platz habt nehmt bitte Menschen auf: https://www.shelter4ua.com/

Mehr Infos, wo man helfen kann, findet man hier: https://www.derstandard.at/story/2000133660733/wie-man-menschen-in-der-ukraine-jetzt-helfen-kann

Morgen findet eine Friedensdemo statt, organisiert von FridaysForFuture. Aufgerufen wurde dazu von FridaysForFuture Ukraine. Um 17:00 ist Startpunkt am Held:innenplatz. Kommt gerne vorbei!

Und noch etwas ganz wichtiges:

Dies ist kein Krieg, für den russische Mitstudierende oder Mitarbeiter:innen verantwortlich sind, sondern ein Krieg der durch die russische Elite ausgelöst und verschuldet wird. Wir möchten, dass unsere Fakultät ein diskriminierungsfreier Ort ist. Wir stehen in Solidarität mit der Ukraine und jenen russischen Bürger:innen die sich gegen diesen Krieg aussprechen und positionieren.

Wir stehen solidarisch mit allen Geflüchteten, ob aus der Ukraine oder von anderswo und wollen uns für alle einsetzen. Helft uns gerne dabei. Wir werden uns nächste Woche am Donnerstag um 11:30 wieder treffen um weitere Schritte zu besprechen. Ihr seid herzlich eingeladen vorbei zu kommen und mitzudiskutieren. Ihr könnt ohne Voranmeldung dazu kommen, aber bittte schickt aber eine kurze Nachricht (eine Zeile reicht) an stv.physik@oeh.univie.ac.at.

Für weitere Diskussionen und Austausch wird ein extra Channel auf unserem Discord Server eingerichtet: https://discord.gg/Zh92xwbpG6

Euer Roter Vektor

[1] https://storinka.at/help/

[2] https://www.shelter4ua.com/

[3] https://www.derstandard.at/story/2000133660733/wie-man-menschen-in-der-ukraine-jetzt-helfen-kann

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Dear Students!

The Ukraine is in a state of war and the people there need any help they can get right now. This email provides a number of possibilities for you to help and organise yourselfs.

First of all, the Ukraine society is collecting commodity donations: https://storinka.at/help/

To make the contribution to this project easier, there will be a collection box in the Center for Students at the faculty and the donated items will be brought there collectively every week. Also for this any help is welcome. Please stick to the list of items needed that is given on the linked website.

If you have room in your flat available, please also consider providing a home for refugees: https://www.shelter4ua.com/

For more information on how to help have a look at: https://www.derstandard.at/story/2000133660733/wie-man-menschen-in-der-ukraine-jetzt-helfen-kann

Also there will be a demonstration for peace organized by FridaysForFuture tomorrow at 5 pm at Held:innenplatz, so grab every person you know and join us there.

Another important thing:

This war is not to blame on any Russian students or employees at the university, it has been caused by the Russian elite. We want to ensure that our faculty is discrimination free and we stand in solidarity with the Ukraine and all Russian people who are taking a stand against this war.

We want to take a stand for all refugees, not solely refugees from the Ukraine and are glad for any help you can provide. We will meet next Thursday at 11:30 am to discuss further steps and you are all welcome to join us. If you do, please send us a short message (one line is enough) at stv.physik@oeh.univie.ac.at, so we have an idea on how many people will be there.

For further discussion and information there will be a new Discord channel on our server: https://discord.gg/Zh92xwbpG6

Your Roter Vektor

[1] https://storinka.at/help/

[2] https://www.shelter4ua.com/

[3] https://www.derstandard.at/story/2000133660733/wie-man-menschen-in-der-ukraine-jetzt-helfen-kann

Habilitation Nicolai Friis

Damit wir weiterhin gute Arbeit für und mit euch machen können, brauchen wir noch dringend Statements zur Lehre von Dr. Nicolai Friis.

Wenn du also eine Lehrveranstaltung[1] besucht hast in der er tätig war, dann schreib uns bitte eine Mail darüber wie du seinen Unterricht fandet.

Alle Infos werden natürlich vertraulich behandelt und anonymisiert weiterverarbeitet!

Was genau eine Habilitation ist kannst du hier[2] nachlesen.
Im Grunde geht es darum zu überprüfen ob die Habilitierende Person gute Lehre und gute wissenschaftliche Arbeit leistet, bevor ihr erlaubt wird eigene Lehrveranstaltungen abzuhalten. Somit ist eine Habilitation einer der ersten Schritte der akademischen Laufbahn in Österreich.

[1] https://ufind.univie.ac.at/en/person.html?id=35538&teaching=true
[2] https://satzung.univie.ac.at/alle-weiteren-satzungsinhalte/habilitation/

Preis für gute Lehre: Beschlussplenum

Vielen Dank an die vielen, die an der Umfrage teilgenommen haben!

Wir haben die Umfrage ausgewertet und laden alle dazu ein, am Mittwoch, den 08.12.2020, am Entscheidungsplenum teilzunehmen. Wir treffen uns um 18:00 Uhr auf unserem Discord Server (im Sprachkanal Plenum) und entscheiden gemeinsam, wer von den ununterscheidbar besten, von euch Nominierten die Preise bekommen soll.

Für die Kategorie Vorlesung gibt es einen Preis, der an eine, der folgenden Personen gehen könnte:

  • Borivoje Dakic
  • Christoph Dellago
  • Stefan Fredenhagen

Für die Kategorie Prüfungsimmanente LV gibt es zwei Preise, die an folgende Personen gehen könnten:

  • Michael Czirkovits
  • Stefan Gerlich
  • Lisa Glasr
  • Andre Hoang
  • Michael Malvern Hull
  • Olaf Krüger
  • Jan Rosseel

Preis für gute Lehre 2021 Umfragephase nur nuch 3 Tage!

Hier die Erinnerung, dass die Umfrage für deine Lieblingslehrenden noch 3 Tage geht!

Bis Montag 20:00 Uhr hast du die Chance in dieser Umfrage folgende Lehrenden zu bewerten:

  • Aspelmeyer Markus
  • Bauer Paulus
  • Bruckner Florian
  • Brukner Caslav
  • Carqueville Nils
  • Cerbino Roberto
  • Chumak Andrii
  • Cruciel Piotr
  • Czirkovits Michael
  • Dakic Borivoje
  • Dellago Christoph
  • Fredenhagen Stefan
  • Gerlich Stefan
  • Glaser Lisa
  • Hoang Andre
  • Hull Michael Malvern
  • Juffmann Thomas
  • Klepp Jürgen
  • Kotakoski Jani
  • Kramberger-Kaplan Christian-Rüdige
  • Krüger Olaf
  • von Lilienfeld-Toal Otto Anatole
  • Putz Volkmar
  • Rosseel Jan
  • Spreitzer Christian
  • Verdi Carla

Am Mittwoch den 8.12. findet dann ein Plenum statt, wo wir die 3 Gewinner*innen auswählen, also sei dabei und entscheide mit!

Demo: Gegen Antisemitismus und Faschismus! Solidarisch gegen die Pandemie!

Wo: Stephansplatz, 1010 Wien, Österreich
Wann: 4.12.21 um 12:00 Uhr
Corona: Tragt Mundschutz, kommt am besten getestet und passt aufeinander auf!

AUFRUF

Seit Monaten begleitet uns das selbe Schauspiel: Tausende Antisemit:innen, Verschwörunsgläubige, Corona-Leugner:innen, christliche Fundamentalist:innen, esoterische Halb-Faschist:innen und ihre Mitläufer:innen nehmen mit ihren Demonstrationen die Wiener Innenstadt in Beschlag, um gesellschaftliche Ressentiments in Form von konformistischen „Corona-Rebell:innen“ auf die Straße zu tragen. Weitgehend unbehelligt von der Polizei werden Journalist:innen angegriffen, Menschen rassistisch bedroht und die Jüdische Gemeinde muss ihre Mitglieder aufgrund der Bedrohungslage auffordern, zu Hause zu bleiben. Auch beim vergangenen Aufmarsch gab es dokumentierte antisemitische und rassistische Übergriffe und die extreme Rechte setzte sich wiederholt an die Spitze der Mobilisierungen: Über Stunden hinweg führten neofaschistische Identitäre den Demozug, zu dem die FPÖ aufgerufen hatte, mit ihren Bannern an. Ihnen ist es ein willkommener Anlass, um Propaganda für ihre menschenverachtenden Zwecke zu machen. Eine Strategie, die leider aufzugehen scheint. Denn auf Widerspruch stoßen sie bei den mitmarschierenden Massen dabei nicht. Ganz im Gegenteil. Das häufig ins Feld geführte Argument, beim Großteil der Teilnehmenden handle es sich doch um „ganz normale Leute“ vergisst, dass es die kapitalistische Normalität ist, aus der heraus sich rechtsextremes Gedankengut entwickelt und verbreitet. Weder ist ein “normales Aussehen” ein Ausschlussgrund für rechtsextreme Einstellungen, noch sind diese nur bei ausgemachten Nazis zu finden.

Ideologien wie Nationalismus, Rassismus oder Antisemitismus sind weit in der Gesellschaft verbreitet und tief in ihr verankert. Sie können als teils paranoide Verarbeitungsformen der Widersprüche und Krisen des Kapitalismus verstanden werden. Sie begründen das Recht auf gesellschaftliche Teilhabe durch den Ausschluss der Anderen, projizieren Ängste und liefern Feindbilder, wer für das in der Gesellschaft erfahrbare Leid schuld hat.

Was sich an diesen Demonstrationen zusammenbraut ist brandgefährlich, und das nicht nur im Zusammenhang mit den zahlreichen Waffenfunden bei Neonazis und einer FPÖ, die sich nun vermehrt „außerparlamentarischen Aktivitäten“ gegen „Volksverräter“ widmen will, wie Michael Schnedlitz, der Generalsekretär der FPÖ bei der letzten Demonstration wissen ließ. Denn bei diesen Demonstrationen werden rechtsextreme Ideologien und antisemitische Ressentiments massenhaft normalisiert. Was die Langzeitfolgen dieser Entwicklungen sind, lässt sich nur erahnen. Aus einer emanzipatorischen Perspektive können sie aber nur als akute Bedrohung verstanden werden.

Dabei gäbe es viel am staatlichen Corona-Management zu kritisieren, denn dieses geht im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen. Über 12 000 Tote hat diese Politik alleine in Österreich zu verantworten. Während alles getan wird, um die Profite des Wintertourismus zu garantieren, herrscht an Schulen und Kindergärten absolutes Chaos. Die Mehrbelastungen für FLINTAs, die sich daraus ergeben und die ohnehin den Großteil an unbezahlter Care-Arbeit stemmen müssen, spiegelt sich in den stark unterbezahlten und unterbesetzten Pflegeberufen wider. Fast wöchentlich lesen wir von Femiziden, die jedoch nur die brutalste Zuspitzung der alltäglichen patriarchalen Gewalt sind. Statt dem Thema Gewaltschutz dominieren Rassismus und Abschottungsphantasien die politische Debatte. Ganz zu Schweigen von den unerträglichen Verhältnissen in den Gefängnissen und Abschiebelagern. Psychische Erkrankungen haben während der Pandemie deutlich zugenommen, vor allem unter Kinder und Jugendlichen, die unter besonders starkem Druck stehen.

Während also Gewalt, Zwänge und Herrschaft den Alltag der meisten Menschen im Kapitalismus bestimmen, geht es bei Corona-Demos um völlig anderes. Hinter ihrem Ruf nach „Frieden“ verbirgt sich ihr Einverständnis mit den herrschenden Verhältnissen. Sie wollen nur zurück zu jenem tristen Alltagstrott aus Lohnarbeit, Freizeitbespaßung und Konsum, den sie schon immer als einzig mögliche aller Welten anerkannt haben. Ihre Forderung nach „Freiheit“ ist Ausdruck der Herrschaft der falschen Freiheit, die im Endeffekt Ohnmacht, Ausbeutung und Konkurrenz hervorbringt.

Am 4. Dezember wollen wir als Antifaschist:innen nicht der extremen Rechten und ihren Mitläufer:innen die Straßen von Wien überlassen. Deshalb rufen wir zu einer Demonstration auf, um kollektiv, entschlossen und dynamisch dem Aufmarsch des Grauens zu begegnen und uns den öffentlichen Raum mit unseren eigenen Inhalten anzueignen. Der rechten Erzählung setzen wir Solidarität und die Möglichkeit eines Endes der organisierten Traurigkeit des Kapitalismus entgegen! Gemeinsam gegen Nazis, Staat und Kapital.

Preis für gute Lehre 2021 Umfragephase

Ab jetzt startet offiziell die Umfragephase für den Preis für gute Lehre 😀 da es seit letztem Jahr zwei Preiskategorien gibt (Vorlesung und prüfungsimmanente Lehrveranstaltung), könnt ihr die Lehrenden in diesen beiden Kategorien bis zum 6.12. bewerten.

Die Bewertungskriterien sind:

Didaktische Fähigkeiten, Fachliche Fähigkeiten, Fairness & Transparenz, Umgang mit Studierenden und Onlinelehre

Nach Ende der Umfrage werden die ununterscheidbar besten aus der Umfrage in einem öffentlichen Plenum am 8.12. vorgestellt, in dem alle die Gewinner*innen der 3 Preise (1x Vorlesung, 2x pi-LV) bestimmt werden.

!!!Hier geht es zu der Umfrage!!!

Die von euch Nominierten dieses Jahr sind:

  • Aspelmeyer Markus
  • Bauer Paulus
  • Bruckner Florian
  • Brukner Caslav
  • Carqueville Nils
  • Cerbino Roberto
  • Chumak Andrii
  • Cruciel Piotr
  • Czirkovits Michael
  • Dakic Borivoje
  • Dellago Christoph
  • Fredenhagen Stefan
  • Gerlich Stefan
  • Glaser Lisa
  • Hoang Andre
  • Hull Michael Malvern
  • Juffmann Thomas
  • Klepp Jürgen
  • Kotakoski Jani
  • Kramberger-Kaplan Christian-Rüdige
  • Krüger Olaf
  • von Lilienfeld-Toal Otto Anatole
  • Putz Volkmar
  • Rosseel Jan
  • Spreitzer Christian
  • Verdi Carla

Der Rote Vektor auf der ZaPF

Die ZaPF – Zusammenkunft aller Physik-Fachschaften – lockt zweimal jährlich alle deutschsprachigen Physik-Studierendenvertretungen/-Fachschaften aus ihren Fakultäten hinaus und bringt sie zu einer mehrtägigen Tagung zusammen – dieses Jahr nach Göttingen (in Deutschland).

Die ZaPF beschäftigt sich hauptsächlich mit hochschulpolitischen und physikstudiengangspezifischen Themen und dient zum Austausch deutschsprachiger Physik-Fachschaften. Dabei ist für alle Teilnehmenden der Tagung der Tag dicht geplant mit verschiedenen Arbeitskreisen. Wir haben dieses Jahr unter anderem Arbeitskreise zum Lehramt, Prüfungen und Diskriminierung an Universitäten besucht und einiges davon mitnehmen können. Auch Allgemeinpolitisches (mit teilweisem Hochschulbezug) war Thema. So gibt es nun von der ZaPF eine Resolution zum Versammlungsgesetz in NRW und eine Empfehlung für Hochschulen Open-Source-Programme für universitäre Kurse zu benutzen.

Doch nicht nur Arbeit steht am Programm, sondern auch Freizeitaktivitäten. Da Göttingen eine Universitätsstadt ist, haben sich dort einige Forschungseinrichtungen angesammelt, unter anderem drei Max-Planck-Institute mit physikalischen Themenbereichen. In einem davon haben wir im Laufe der ZaPF eine Laborführung bekommen. Das “Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation” beschäftigt sich viel mit verschiedensten Strömungsarten und hat experimentelle, theoretische und computergestützte Arbeitsgruppen. Highlight der Führung: 3D-Simulationen von verschiedenen sich anziehenden und abstoßenden Teilchen und der Windkanal nach Göttinger Bauart.

Mit viel Input von deutschen Fachschaften und einigen neuen Eindrücken werden wir zurück in Wien mit Motivation zu unserer Arbeit zurückkehren und sind schon unglaublich gespannt auf die nächste ZaPF!