Hearing Nikolai Kiesel

Für das Fast Tenure Track Verfahren hält Nikolai Kiesel am Freitag, den 12.4., um 10:00 im Ludwig Boltzmann Hörsaal einen Vortrag zum Thema “Far-from-equilibrium thermodynamics using levitated optomechanics” . Dazu wird er auch eine kurze Lehrprobe geben, bei der wir DEINE HILFE brauchen. Komm zu dem Vortrag und sag uns deine Meinung, damit wir diese in das Feedback mit einarbeiten können! Sei dabei!

Falls du zu dem Hearing keine Zeit hast, dann sage uns deine Meinung zu Nikolai Kiesel einfach so (oder per Mail an stv-physik@univie.ac.at). Wie fandest du seine Lehre? Was ist dir besonders im Gedächtnis geblieben? Fandest du vielleicht irgendetwas nicht so gut? Ganz egal was dir einfällt, wir freuen uns über jede Rückmeldung, die wir in die Stellungnahme mit einbauen können 🙂

Anmeldephase II der ICPS

Die ICPS, International conferecne of Physics Students, findet heuer von 10.-17.8. in Köln statt. Die Konferenz lebt von Vorträgen und Postern von Studierenden aus allen Fachbereichen der Physik. Es gibt alles von Quantenfeldtheorie zu Physik für Kriminologen. Zusätzlich gibt es heuer, so wie jedes Jahr, Vorträge von sehr berühmten Forscher*innen aus verschiedensten Fachbereichen.

Die österreichsiche Delegation ist noch nicht ganz vollständig. Bisher sind 3 Leute aus Wien und einige mehr aus Graz angemeldet. Wäre schön, wenn wir noch ein bisschen mehr werden.

Es ist immer ein super lustiges Event, passt für jeden Studienfortschritt vom 1. bis zum 18. Semester und ist eine super Möglichkeit Erfahrung auf internationalen Konferenzen zu sammeln.

Infos zur Registrierung findest du hier.

Vera-Seminar 11.04

Am 11.04 gibt es wieder ein Vera-Seminar. Dieses Mal zu dem Thema “Annual carbon-14 variability in tree-rings: Causes and what does this mean for the calibration curve?”. Das Seminar beginnt um 16:30 im Victor-Franz-Hess Hörsaal, 1090 Wien, Währinger Strasse 17, 1. Stock.

Klimaprotest am 5.3.

Wir streiken wieder für die Umsetzung der Forderungen einer Klimaschutzpolitik! Am Freitag, den 5.3., treffen sich wieder alle, die diese Forderungen umgesetzt haben möchten, am Christian-Broda-Platz beim Westbahnhof.
Wir gehen auch wieder hin! Falls du uns begleiten möchtest, wir gehen gemeinsam nach dem Plenum um 16:30 von der Uni weg 😉
Zur Einstimmung haben wir hier ein kleines Video von uns, von der großen Klimademo 😀

Netzpolitischer Abend im Metalab

Am Donnerstag, den 4.4, findet ab 19:30 Uhr im Metalab wieder ein Netzpolitischer Abend statt.
Folgende zwei Vorträge erwarten euch:

Alexander Sander (FSFE, @lexelas)
„Public Money, Public Code! – Modernisierung der öffentlichen Infrastruktur durch Free Software“

Christof Tschohl (epicenter.works)
„E-Evidence – grenzüberschreitender Polizeizugriff auf Providerdaten in der EU“

Alle weiteren Infos sowie Streams der Veranstaltung findet ihr unter:
https://netzpolitischerabend.wordpress.com/2019/03/28/programm-des-35-netzpolitischen-abends-at-am-4-april-2019-in-wien/

NATO Agression “Allied Force”

Am Sonntag, dem 24.03, war der 20. Gedenktag der Opfer der Operation “Allied Force”. Diese offensive Militäroperation gegen Jugoslawien war die erste der NATO, außerhalb eines Bündnisfalles und ohne ein UN-Mandat. Damit verstieß die “Allied Force” Operation sowohl gegen das Völkerrecht, als auch gegen die eigenen Prinzipien der NATO, wie der folgende Auszug aus ihrer offiziellen Seite zeigt.[3]

Die NATO engagiert sich für die friedliche Lösung von Konflikten. Doch wenn diplomatische Anstrengungen scheitern, hat sie die militärische Macht, Operationen des Krisenmanagements durchzuführen. Diese erfolgen im Rahmen der Beistandsklausel im Gründungsvertrag der NATO – Artikel 5 des Washingtoner Vertrags – oder mit einem Mandat der Vereinten Nationen, entweder allein oder in Zusammenarbeit mit anderen Ländern und internationalen Organisationen.

Der Artikel 5 des Washingtoner Vertrags besagt, dass im Falle eines Angriffes gegen eine Partei der NATO die restlichen Mitglieder zur Hilfe bei der Selbstverteidigung verpflichtet sind.[4]

Und obwohl keine dieser Kriterien zutrafen, leitete die NATO am 24.03.1999 den Angriff gegen Jugoslawien ein. Als vermeintliche Begründung für die Durchführung dieser Operation wurde die Nichtunterzeichnung des Vertrags von Rambouillet, einem Entwurf eines Friedensvertrags genannt. Diese Tatsache hat man verwendet, um zu zeigen, dass die jugoslawische Regierung keine diplomatische Lösung wollte. Jedoch waren viele Politiker der damaligen Zeit der Meinung, der vorgeschlagene Friedensvertrag wäre für Jugoslawien unannehmbar und er diene rein der Findung eines Kriegsgrundes. Der ehemalige SPD-Abgeordnete Hermann Scharr sagte dazu: “Es war unrichtig von der Bundesregierung, zu glauben und dem Parlament und der Öffentlichkeit zu suggerieren, dieser Vertrag hätte von Belgrad jemals unterschrieben werden können; selbst ein gemäßigter serbischer Politiker an der Stelle von Milosevic hätte diesen Text niemals unterzeichnet.” US Politikwissenschaftler Henry Alfred Kissinger sagte zum Vertrag von Rambouillet sogar, es handle sich um reine Provokation von Seiten der NATO.[5]

Dies war die erste Aktion dieser Art, die die NATO je durchgeführt hat; ohne Mandat, ohne Angriff und, je nach Auslegung, ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Nun erhebt sich eine neue Organisation, die sich an ähnliche Prinzipien und Strukturen zu halten vorhat: die Europaarmee. 
Im Rahmen des EU-Projektes PESCO (PErmanent Structured COoperation) wurde die Umsetzung dieser bereits davor vielfach diskutierten Idee in Angriff genommen. Eines der vielen Ziele dieses Projektes war es, die durch das Verlassen der EU durch die Vereinigten Königreiche geschwächte EU stärker aneinander zu binden und einen neuen Geist der Kooperation aufflammen zu lassen. Lediglich drei Mitgliedsstaaten haben dieses Projekt noch nicht unterstützt: Malta, Dänemark und das sich im Verhandlungschaos befindende Großbritannien. Doch so nobel und solidarisch die Ziele dieses Projektes zu sein scheinen, zeigt sich deutlich, dass selbst Militiärorganisationen, die an das größte interstaatliche Gremium der Welt gebunden sind, in der Lage dazu sind, moralisch fragwürdige Taten im Namen einer “humanitären Intervention” durchzuführen. 

Unter diesem Licht sollte die Europaarmee ein sehr vorsichtig behandeltes Thema sein, für welches der Wunsch nach stärkerem inneren Zusammenhalt vielleicht nicht der alleinige Existenzgrund sein sollte. Auch die zusätzliche Aufrüstung, die durch ein Verteidigungsbudget von 3% des GDP der Mitgliedsstaaten – eine Verdopplung des momentanen Militärhaushaltes von Österreich – ermöglicht wird, ist schwer Vereinbar mit einer Zukunftsvision, die auf Frieden eingestellt ist.

Quellen:

[1] https://derstandard.at/1237228148473/Nachlese—23-Maerz-2009-Vor-zehn-Jahren-fielen-Nato-Bomben-auf-Serbien
[2] https://www.derstandard.de/story/2000100063119/20-jahre-nato-operation-sirenen-in-belgrad-rauch-im-kosovo
[3] https://www.nato.int/nato-welcome/index_de.html
[4] https://www.nato.int/cps/en/natohq/official_texts_17120.htm?selectedLocale=de
[5] http://www.russialist.org/archives/3365.html##7
[6] https://de.wikipedia.org/wiki/Recht_zur_Selbstverteidigung
[7] https://www.unric.org/de/charta#kapitel1
[8] https://derstandard.at/58388/Der-militaerische-Annex-B-zum-Rambouillet-Vertrag
[9] http://archiv.friedenskooperative.de/themen/inter-54.htm

IAPS Exchange Program

Die IAPS(International Asossiation of Physics Students) National Comitee Hungary organisiert dieses Semester ein exchange Programm. Vom 11.04-14.04 kann man nach Budapest fahren, um dort spannende Laborbesuche, Vorträge, uvm. zu besuchen. Dabei wird aber auch die Möglichkeit, die Stadt zu erkunden und mit anderen Physik Studierenden aus anderen Universitäten soziale Aktivitäten zu unternehmen nicht zu kurz kommen.
Im Anhang findest du das Programm für die 4 Tage.

Solltest du dir denken “Ja, das ist was für mich”, dann kannst du dich hier anmelden: http://mafihe.hu/german-exchange-program-2019-april/

Was kann ich als Einzelperson tun, um klimafreundlicher zu leben?

Es gibt viele verschiedene Wege um klimafreundlich zu sein! Viele schwören auf Minimalismus, Zero Waste, etc etc. …
Wir wollen dich hier nicht belehren oder zu einer dieser Richtungen zwingen, sondern nur einfache Möglichkeiten aufzeigen, die du in deinem Alltag umsetzten kannst. Vielleicht lässt du dich ja inspirieren oder hast selber gute Tipps für andere. Wenn dem so ist, freuen wir uns, wenn du sie unten kommentierst 😀
Und nun, ohne weitere Umschweife, stürzen wir uns ins Geschehen:

1. Nutze was du schon hast!   
Der einfachste Weg um Müll zu verhindern, und somit umweltfreundlicher zu sein, ist nicht alles neu zu kaufen, sondern schon Vorhandenes zu nutzen.    Schau’ dich mal bei dir zuhause oder bei deinen Eltern um. Da wirst du bestimmt merken, dass du eigentlich schon ziemlich viel hast, was du im Alltag benutzen kannst.    Zum Beispiel kannst du die alten Tupperboxen deiner Eltern, oder alte Marmeladengläser zur Aufbewahrung nutzen.

2. Tausche Plastik im Alltag gegen langlebige Alternativen   
Schau’ dich bewusst in deinem Badezimmer, deiner Küche oder in der Tasche um. Wie viel Plastik findest du da?    Sicher wirst du da einiges finden, was aus Plastik ist. Für viele dieser Sachen gibt es Alternativen aus nachhaltigen Rohstoffen.
Hier ein paar Beispiele:       
*Zahnbürste aus Plastik – Zahnbürste aus Bambus       
*Duschgel/ Shampoo – feste Seife       
*Rasierer mit Wegwerfklingen – Rasierhobel       
*Küchenutensielien aus Plastik – Küchenutensilien aus Holz      
*Einwegplastik- Trinkflasche – Trinkflasche, die BPA-frei, aus Alu oder Glas ist       
*Plastiksackerl beim Einkauf – alte Sackerl, die man schon hat oder Stoffsackerl    
Manchmal sind diese Alternativen etwas teurer, aber sie sind langlebiger und auch qulitativ hochwertiger. Werden dir deswegen auch länger bleiben 😉    
Das Wichtigeste daran ist jedoch, dass du vielleicht erstmal die Sachen solange verwendest, wie sie noch verwendbar sind und dir dann die nachhaltige Version besorgst – das ist ja irgendwie nachhaltiger ^^

3. Bewusst einkaufen   
Wenn man durch den Gangdschungel der Geschäfte läuft, schreit einem schon alles zu, dass man das unbedingt braucht.   
Um nachhaltiger zu sein und auch Geld zu sparen kann man Folgendes machen:         
*sich selbst ein paar Fragen stellen: Brauche ich das? Werde ich das im nächsten halben Jahr verwenden? Werde ich es öfters verwenden, oder nur ein Mal? Bin ich mit der Qualität zufrieden?         
*eine Einkaufsliste mit- oder im Kopf haben, um Spontankäufe zu vermeiden         
*saisonal und regional einkaufen – dadurch werden lange Transoportwege und unnötige Ressourcenverschwendung vermieden         
*Bio? Da sind wir uns selbst nicht ganz sicher, ob das wirklich positiv oder negativ ist. Forsche am besten selber nach und finde das für dich selbst heraus 😉         
*Second Hand: Willhaben, Kleiderkreisel, Humana oder einfach so mit Freunden tauschen, so nach dem Motto “someone’s trash is another one’s treasure”

4. Ernährung   
Wusstest du, dass Tierprodukte am meisten CO_2 Ausscheidungen, Wasser-, Energie- und Landverbrauch verursachen?     
So wirkt sich Hafermilch zum Beispiel um 70% weniger auf das Klima aus als halbfette Kuhmilch (Link).
Keine Sorge! Wir erwarten jetzt nicht von dir, dass du komplet Vegan wirst, aber vielleicht machst du dir mal ein Gedanken dazu 🙂  
Passend zu dem Thema haben wir übrigends schon mal einen coolen Post geschrieben, den du dir vielleicht anschauen möchtest.  
Was man in die Richtung noch machen könnte: gemeinsam Kochen, Foodsharing beitreten oder dumpstern.

5. Das nutzen wir unbewusst jeden Tag!   
Jeden Tag stehen wir auf, gehen ins Bad – putzen Zähne, duschen, etc – anschließend in die Küche um uns Frühstück und Kaffee zu machen.   
Doch was passiert in dieser Zeit? In unserem Alltag verwenden wir die ganze Zeit Strom und Wasser. Deswegen ist es umweltfreundlicher sparsam damit umzugehen.    
Dreh das Wasser beim Zähneputzen zwischendurch aus, koche statt für eine Tasse Tee gleich eine Kanne, regle die Wassertemperatur runter und lass deine Geräte nicht über Nacht an und und und …
  
6. Informieren   
Alles, was wir hier bereits erwähnt haben, ist nur ein Bruchteil des Ganzen was man tun kann, deshalb informiere dich doch einfach selber weiter über verschiedene Kanäle zu der Thematik 😉

7. Auf die Straße gehen!
Jeden Freitag von 11:55-14:00 treffen sich FridaysForFuture am Heldenplatz um dafür zu streiken, dass die Forderungen umgesetzt werden. Es wird erst aufgehört zu streiken, wenn diese umgesetzt werden!
Auch nächste Woche, am 5.4.19 findet ein Klimaprotest ab 17:00 am Christian-Broda- Platz statt, schau doch vorbei!    

Wir hoffen, du hast jetzt ganz viel Imput bekommen, damit du einen guten Start in ein klimafreundlicheres Leben starten kannst 😀

VERA-Seminare am 28. März und 4. April

Es gibt wieder VERA-Seminare, am 28. März um 16:30 zu “Chemistry and accelerator mass spectrometry – a life happily ever after?” und am 4. April zur selben Uhrzeit zu “Using atmospheric 14C measurements to disentangle fossil fuel and biogenic CO2 concentrations”. Ort: Victor-Franz-Hess Hörsaal, 1090 Wien, Währinger Strasse 17, Kavalierstrakt, 1. Stock